Die adlige Jugend neigte zur Unkeuschheit, seitdem das Zechen abkam, und glaubte damit edleren Freuden nachzugehen, als wenn man soff. Sie sagten, obschon beides Laster genannt würde, an dem einen wäre doch auch der Geist beteiligt, es verlangte Klugheit und geböte Mut. Das Saufen wäre die gemeinste Untugend, es wäre ganz und gar nur leiblich, irdisch, der Verstand ginge dabei in die Brüche und auch noch andere Fähigkeiten hörten auf.

heinrich mann: ›die jugend
des königs henri quatre‹

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letzte kommentare:

genau. s. auch hier:www.nzz.ch (vom ...
garbageman | Fr 8. Sep 2017 13:11
Hätte ich besser nicht sagen ...
plautze | Mi 6. Sep 2017 23:04
Wow
liuea | Do 17. Aug 2017 16:50
Beeindruckend
stapel | Do 17. Aug 2017 14:06
:o)
plautze | Mo 7. Aug 2017 22:29
an der baker st kreuzen ...
exdirk | So 23. Jul 2017 23:15
keine touristengegend – der laden ...
exdirk | So 23. Jul 2017 22:53
typische touristenfalle; die wollen alles ...
plautze | So 23. Jul 2017 00:27
Sehr gut!Toll: Gary Rafferty. Trinken ...
plautze | Mo 17. Jul 2017 22:51
klar.
exdirk | So 16. Jul 2017 00:09
Das ist aber 1 sehr ...
plautze | So 16. Jul 2017 00:07
ist das gin tonic was ...
plautze | So 16. Jul 2017 00:03
sie müssen das im zusammenhang ...
exdirk | So 9. Jul 2017 20:05
och ...
stapel | So 9. Jul 2017 19:47
ich hätte noch anzubieten: ›making ...
exdirk | So 25. Jun 2017 20:31


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