In Fragen der Selbstverteidigung war Lake, wie die meisten anderen Frauen in der Stadt, auf Haushaltsgerätschaften wie Nudelholz, Suppenkelle, Schürhaken und natürlich die sehr beliebte Bratpfanne angewiesen, die im vergangenen Jahr in mehr als einer Anzeige wegen Körperverletzung als Tatwaffe aufgeführt worden war. Bei der Beurteilung der Schwere des Vorsatzes unterschieden die Richter gewöhnlich zwischen Pfannen mit kurzem und langem Griff. Lake erschien die 3o-Zentimeter-Gusseisenpfanne genau richtig, und sie nahm sie mit beiden Händen von ihrem Haken an der Küchenwand und holte aus, um sie Deuce überzuziehen. »Scheiße, Lake, nein.« Seine Stimme war zu langsam für das, was jetzt kommen mochte. Er war mit dem Kopf gegen irgendetwas geschlagen, ein wehrloses Ziel. Später fragte sie sich, ob das vielleicht der Grund gewesen war, warum sie gezögert und sich nach einer gnädigeren Waffe umgesehen hatte. Als Deuce sich hochgerappelt hatte und sein interessierter Blick auf das Tranchiermesser fiel, hatte sie sich praktisch schon für die Aschenschaufel entschieden. Die eignete sich ziemlich gut, und förderlich war auch, dass Lakes Wut inzwischen kühl und nüchtern war. Deuce ging wieder in die Horizontale. thomas pynchon: gegen den tag Di. 16. Feb. 2010 01:35
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen David Sedaris: The unquiet American the times Di. 9. Feb. 2010 10:20
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen ... der geheimnisvollerweise fehlende Alonzo Meatman beispielsweise hatte sich darauf spezialisiert, Mundharmonika durch die Nase zu spielen, wobei in die Löcher drei und vier typischerweise Schleim und in Nummer zwei gewöhnlich ein Popel geriet, der so groß war, daß er es komplett verstopfte, wodurch — und das nicht zum ersten mal — jeder, der unvorsichtig war, sich das Instrument zu leihen, ein Problem bei den Tönen bekam, die durch Einatmen erzeugt wurden. thomas pynchon: gegen den tag Fr. 15. Jan. 2010 01:26
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen Sa. 19. Dez. 2009 02:30
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen »Aber«, sagte Harriet, »ein gewöhnlicher Erpresser würde doch keine Briefe in Geheimschrift schreiben?« »Ha, warum denn nicht? Ich meine, es könnte ja eine Bande gewesen sein, verstehen Sie, wie in diesem Roman, Die Spur der purpurnen Python. Haben Sie den gelesen? Die purpurne Python war nämlich ein türkischer Millionär und hatte ein geheimes Haus mit lauter stahlverkleideten Zimmern und luxuriösen Diwans und Obelisken —« »Obelisken?« »Na ja, Sie wissen schon. Nicht ganz anständige Frauen. Und er hatte Agenten in allen Ländern Europas, die belastende Briefe aufgekauft haben, und an seine Opfer hat er in Geheimschrift geschrieben und die Briefe mit einem Schnörkel in purpurroter Tinte unterschrieben. Nur die Freundin des englischen Detektivs hat sein Geheimnis herausbekommen, indem sie sich als eine Obeliske verkleidete, und der Detektiv, der in Wirklichkeit Lord Humphrey Chillingfold war, kam mit der Polizei gerade rechtzeitig an, um sie aus der schändlichen Umarmung der purpurnen Python zu retten. Das war ein furchtbar aufregendes Buch. ...« dorothy l. sayers: zur fraglichen stunde Do. 19. Nov. 2009 23:22
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen Do. 12. Nov. 2009 11:21
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen Vor 50 Jahren erschien die erste "Asterix"-Geschichte. WELT ONLINE sprach mit Gudrun Penndorf. Sie hat die ersten 29 von bisher 34 "Asterix"-Bänden ins Deutsche übersetzt. Diese Übertragung gilt als ein Meisterstück, vergleichbar mit der legendären Donald-Duck-Übersetzung von Erika Fuchs. die welt Do. 29. Okt. 2009 21:58
link | 2 kommentare | kommentieren | lesen unfreiwillig komisch nicht nur die angegebenen eintrittspreise etc, sondern auch die ›etwas spezielle‹ darstellung der stadtgeschichte ab 1914. bis sich die balken biegen. Sa. 17. Okt. 2009 18:01
link | 0 kommentare | kommentieren | lesen Jahrzehntelang hat C. G. Jungs ›Rotes Buch‹ in einem Schweizer Banktresor gelegen. Nun ist dieses erstaunliche und rätselhafte Werk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Es enthält den ›Urstoff‹ von Jungs Lebenswerk. Das Manuskript ist derzeit in New York im Rubin Museum of Art ausgestellt. nzz Mi. 14. Okt. 2009 12:56
link | 1 kommentar | kommentieren | lesen Di. 29. Sept. 2009 21:54
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letzte kommentare:
Jaja, die Schriftstellerei und der ...
bubo | Do. 28. Aug. 2025 22:30 Eigentlich nix. War nur ein ...
stapel | Mi. 9. Juli 2025 13:14 jau
exdirk | Di. 24. Juni 2025 23:09 Und?
Schon wieder daheim?
zotty | Di. 24. Juni 2025 17:23 😎
zotty | Di. 24. Juni 2025 07:16 Uff…
liuea | Sa. 21. Juni 2025 10:22 Es ist leider keine Frage ...
Lakritze | Fr. 20. Juni 2025 11:47 Endlich
zotty | Di. 17. Juni 2025 14:30 Und wieder was gelernt...
zotty | Mo. 16. Juni 2025 16:15 Rennsemmel 🤭
zotty | So. 15. Juni 2025 16:12 Ich denk an dich
zotty | Do. 12. Juni 2025 23:08 Ich drücke dir die Daumen
zotty | Mo. 9. Juni 2025 12:28 Klingt, als könne man gratulieren. ...
DieWaldfee | Fr. 6. Juni 2025 12:41 <3
zotty | Fr. 6. Juni 2025 12:05 würde mich sehr freuen.
exdirk | Do. 5. Juni 2025 11:14
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