die verlegerin

story mittelspannend – man weiß ja ich wusste, wie's ausging – aber trotzdem schöner film, weil gut erzählt: handwerklich macht regisseur spielberg keine fehler: jede kamerafahrt, jedes detail ist perfekt, besonders poetisch in der druckerei mit der linotype eingefangen.

ich habe auf diesen maschinen noch gelernt: als drucken noch 1 ›kunst‹ war & jeder setzter gebildeter sein mussten als die redakteure – man nennt das heute rechtschreibprüfung.

wir wären alle dumm, wenn wir »dieser film, jetzt« nicht interpretieren würden: als projektion auf »diese regierung, jetzt;« & daß hollywood hoffentlich wieder 1 freies & politisches kino zu produzieren versucht.

meryl streep & tom hanks: sie haben das nicht nötig, sich gegenseitig an die wand zu spielen & liefern wunderbar, davon profitiert der film sehr.

aber da ist 1 darsteller, der die beiden locker in die tasche steckt: bob odenkirk, bekannt als »saul goodman« [bin fan seit den serien ›breaking bad‹ & dem prequel ›better call saul‹]: so detailbesessen & immer ›auf den punkt‹ gespielt habe ich lange keinen schauspieler im kino gesehen.

kompliment!

7/10 bis 8/10. handweklich gut gemacht; aber in 5 jahren redet da niemand mehr von; hollywoodgebrauchskino im besten sinn.

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sehr gespant: wie ›darkest hour‹ [vgl. archiv] & ›three billboards‹ sich bei den oscars schlagen werden.

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mit CK im kino: three billboards outside ebbing, missouri; auch 1 BAFTA-abräumer.

sie haben schwarzen – oder besser – britischen humor [und mochten ›pulp fiction‹]? dann müssen sie das sehen.

10/10

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mit UM im kino: darkest hour, sinnvollerweise im original. [wer will winston churchil "übersetzt" hören?]

10/10.

war sehr beeindruckt: story, hauptdarsteller, maske. [das ist einunddieselbe person: hammer.]

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gestern in der wunderschönen lichtburg the hateful 8 gesehen. der neue tarantino wieder einmal 1 meisterwerk [dort analog gezeigt von 70mm-rolle] mit grandioser musik von ennio morricone.

10/10

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1 hollywood-schauspieler -darsteller will nicht mehr, macht schluß. ok. seine sache; das breitzutreten ist mehr als unhöflich den hinterbliebenen gegenüber. [vgl]

lauren bacall stirbt: das ist schade; eine der letzten großen damen des kinos hat uns verlassen. [dazu]

in div. nachrufen stand: "die letzte hollywood-diva..." — ich denke: unrichtig: wir haben immer noch doris day unter uns.

#anstand

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seit langem wieder mal in der camera gewesen: american hustle: leichtfüßig, intelligent, komisch & spannend; der film lebt das jahr 1978.

sehr schön.

 

warum die webadresse der ›camera‹ roxy...de lautet?: roxy & camera [nur wenigehundertmetervoneinanderentfernt] wurden früher mal von den gleichen kinoenthusiasten betrieben & hatten folgerichtig 1 gemeinsame website. leider vergangenheit.

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fliegende liebende

muss ich sehen, den z.t. verheerenden kritiken zum trotz: almodóvar kann doch nicht einfach filmemachen verlernt haben.

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war horse

entsetzlicher kitsch. gut gemacht — wenn man auf tränendrüsen-melodramatik steht & immer schon mal wissen wollte, wie 1916 briten wendy-kriegsromane geschrieben hätten.

0/10

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hugo cabret

erster eindruck: zuviel fantasy-anleihen; stimmt aber genaugenommen nicht. ein film, der sich der realität entzieht, sie nicht spiegeln will [kinderfilm: umgotteswillen, nein]. die handlung scheint ‹kindlich‹ zu sein, aber das ist nur die erzählperspektive. | eine der schönsten, leidenschaftslichsten liebeserklärungen an das, was kino ist und sein will, die ich jemals gesehen habe; der film zeig, was die magie bewegter bilder ausmacht, ohne sie zu entzaubern. leider braucht der film etwa 1h, bis er in fahrt kommt; 50% vorlauf finde ich zu lang.

darsteller, szenenbild, ausstattung, kostüme, kameraführung etc: alles gewohnt scorcese-hollywood-sauber-glatt, ein bißchen zu keimfrei: das hätten die briten mit ecken & kanten besser hinbekommen.

oscarwürdig? nein, kinohommage hindoderher. ›the artist‹ - ich vergaß, darüber zu schreiben - kann alles das viel besser.

7/10

 

erstaunlich, daß diese 2 völlig unterschiedliche filme sich zeitgleich retroperpektivisch der großen, vergangenen zeiten des kinos widmen; 2 hommagen von verschiedenen standpunkten aus: nostalgisch beobachtend einerseits, neuerfindend andererseits. scorsese als beobachtender [wenn auch glühender] cineast kann nur den kürzeren ziehen, weil im bestehenden verharrend.

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letzte kommentare:

sie sind 1 schlingel! :o)und ...
plautze | So 2. Sep 2018 13:56
Glückwunsch an den Blog-Veteranen und ...
klagefall | Mi 29. Aug 2018 12:40
Glückwunsch auf jeden Fall.
dosron | Di 28. Aug 2018 00:15
na dann: happy birthday, und ...
plautze | Mo 27. Aug 2018 18:22
OPER! [nur weil das werk ...
exdirk | So 17. Jun 2018 21:17
sie können neidisch machen, das ...
plautze | So 17. Jun 2018 08:48
bitte: war nicht bös sondern ...
plautze | Sa 16. Jun 2018 21:19
bitte: ich bin ›etabliert‹, nicht ...
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So sieht's aus, ja.Und Vielen ...
plautze | Mo 11. Jun 2018 21:23
the sound is getting more ...
exdirk | So 10. Jun 2018 02:42
:o)
plautze | So 3. Jun 2018 12:13
sie haben so recht...
exdirk | Fr 1. Jun 2018 02:39
Ich verstehe die Absicht.Aber - ...
boomerang | Di 29. Mai 2018 17:15
bitte bekehren sie woanders.
exdirk | Di 1. Mai 2018 09:44
Phänomenal!
klagefall | So 29. Apr 2018 10:47


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